Publikationen
Regula Schmid, Daniel Jaquet & al. – Zu den Burgunderkriegen
Die Zeitschrift „Mittelalter . Moyen Age . Medioevo . Temp medieval“ widmet ihre Märzausgabe 2026 den Burgunderkriegen, um an den 550. Jahrestag eines regionalen Konflikts zu erinnern, dessen Folgen für das Schicksal Europas von grosser Bedeutung waren. Zwei unserer Mitglieder leisten dazu interessante Beiträge.
550 Jahre Burgunderkriege
Das Heft ist ganz dem Gedenken an die Burgunderkriege vor 550 Jahren gewidmet. Der Historiker Peter Niederhäuser stellt die Frage, wie das Jubiläum begangen werden soll. Frau Prof. Dr. Schmid beschreibt Herkunft und Vorgehen Karls des Kühnen, dessen Niederlagen die europäischen Kräfteverhältnisse neu gestaltete, Peter Niederhäuser ergänzt mit den sehr engen Beziehungen von Burgund und Habsburg mit der Heirat von Maria von Burgund und Kaiser Maximilian. Schliesslich erläutert Dr. Daniel Jaquet die grossen Herausforderungen in der Digitalisierung des monumentalen "Murten Panoramas".
Marc Lenzin, Stefan Bühler – Panzer im Kalten Krieg
Fesselnd erläutern Marc Lenzin und Stefan Bühler auf Basis aktueller Forschung den Einsatz der Panzerwaffe in zahlreichen Konflikten des Kalten Krieges.
Pierre Streit, Christian Bühlmann & al. – Bürger und Offizier
Die militärische Organisation der Schweiz war schon immer durch eine starke Einbindung der Bürger gekennzeichnet, die – im Rahmen des Milizsystems – neben ihrer zivilen Tätigkeit und der Ausübung ihrer Bürgerrechte in nicht ständigen Verbänden Dienst leisten.
David Auberson, Gilbert Marion – Zweihundert Jahre Schützenvereine im Kanton Waadt
Dieses Werk, das anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Société vaudoise des carabiniers verfasst wurde, die im Jahr 2025 zur Association vaudoise de tir sportif (AVTS) wurde, zeichnet die Geschichte des Schiesssports im Waadtland nach und beleuchtet dessen Rolle nicht nur als militärische Disziplin, sondern auch als wichtigen Bestandteil des Vereins-, Kultur-, Politik- und Sportlebens im Kanton Waadt.
Daniel Marc Segesser & al. – Übergang vom Krieg zum Frieden in Vorarlberg 1945
Auch wenn sie nicht unmittelbar die Schweizer Militärgeschichte betrifft, ist die Lage im grenznahen, österreichischen Vorarlberg am Ende des Zweiten Weltkriegs für uns dennoch von grossem Interesse.
Mario Podzorski-Gächter – «Und das nennt sich Grenzbesetzung!»
Als der Erste Weltkrieg sich dem Ende zuneigte, hofften einige Deutschschweizer Offiziere auf Aufstände und Unruhen in der Schweiz. Nicht weil sie die protestierende Arbeiterschaft unterstützt hätten, im Gegenteil: Die Unruhen niederzuschlagen, hätte es ihnen erlaubt, ihren Ruf zu polieren und am Ende der ereignisarmen Grenzbesetzung doch noch etwas zu erleben.
Regula Schmid – Ein weschfelin pantzer
Unsere Vizepräsidentin Regula Schmid veröffentlichte einen ausgezeichneten Artikel: "Ein weschfelin pantzer“ beschreibt einen Prozess der Bewertung und der Beschaffung von Schutzwesten im Jahr 1437....
Philipp Krauer – Swiss Mercenaries in the Dutch East Indies
Zwischen 1848 und 1914 meldeten sich rund 5.800 Schweizer Söldner zur niederländischen Kolonialarmee (KNIL), um in Niederländisch-Indien (dem heutigen Indonesien) zu kämpfen.
Rudolf Jaun – Wille, un général contesté et admiré
De toute l’histoire de l’armée suisse, le général Ulrich Wille est sans doute une des figures les plus importantes et les plus controversées.Figure importante, parce qu’il a su relever le niveau d’instruction d’une armée de milice en faisant appliquer une discipline stricte. Mais aussi parce que, comme publiciste, il a mis une plume brillante et vigoureuse au service des objectifs qu’il voulait atteindre. Après un licenciement et une période de relégation, il réussit un retour fulgurant: nomination au grade de commandant de corps, professeur de sciences militaires à l’EPF et rédacteur en chef de la revue militaire suisse Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift.









