Mitteilung des Vorstands Januar 2026

Das Jahr 2026 hat schlecht begonnen, denn – abgesehen vom Drama in Crans-Montana – sehen wir uns mit einer Welt konfrontiert, die täglich ihre Werte und Orientierungspunkte verliert. In unvorhersehbarem Tempo werden ihr unkontrollierbare Machtpolitiken aufgezwungen. Wir wissen nicht mehr, wohin wir gehen, bzw. wohin wir gezwungen werden könnten...

Das Jahr 2026 hat schlecht begonnen, denn – abgesehen vom Drama in Crans-Montana – sehen wir uns mit einer Welt konfrontiert, die täglich ihre Werte und Orientierungspunkte verliert. In unvorhersehbarem Tempo werden ihr unkontrollierbare Machtpolitiken aufgezwungen. Wir wissen nicht mehr, wohin wir gehen, bzw. wohin wir gezwungen werden könnten…

In Anlehnung an das oft zitierte Sprichwort sollten wir zunächst einmal schauen, woher wir kommen.

Europa profitierte von 80 Jahren Ruhe, einer positiven Auswirkung des Gleichgewichts zwischen den Blöcken, während der Rest der Welt von Wellen der politischen Entkolonialisierung und des wirtschaftlichen Neokolonialismus erschüttert wurde.

Zuvor hatte Europa zwei Weltkriege durchlebt.

Wenn man jedoch bis ins 19. Jahrhundert zurückblickt, war es Europa, das dem Rest der Welt seine Macht aufzwang und sich schamlos Afrika und Südostasien aufteilte…

Wir sind also wieder in der Zeit der Kanonenbootpolitik angelangt, die der Völkerbund und später die UNO für überwunden hielten, aber offensichtlich vergeblich! Und dieses Mal sitzen wir nicht an Bord des Kanonenboots, sondern befinden uns in dessen Schusslinie, und das Kanonenboot verfügt über ein beeindruckendes Arsenal an Zwangsmitteln…

Waren wir wirklich so naiv zu glauben, dass die Ruhe der letzten 80 Jahre für immer andauern würde, und, noch mehr in den letzten 30 Jahren, dass internationale Konflikte endgültig der Vergangenheit angehören würden? Sicher… Und genau in dieser Zeit haben wir die Geschichte vernachlässigt!

Die Geschichte lehrt uns jedoch auch, dass Reiche früher oder später zusammenbrechen, weil sie zu erschöpft sind, ihre Ambitionen zu kontrollieren. Die Zukunft wird es zeigen…

Lasst uns also weiterhin Interesse an unserer Vergangenheit zeigen, um zu versuchen, unsere Zukunft zu erkennen.

In diesem Sinne laden wir Sie zu einer bevorstehenden Veranstaltung ein:

  • Frühjahrstagung, gemeinsam organisiert mit der Schweizerischen Gesellschaft für Militärhistorische Studienreisen GMS, zum Thema «Die Rolle des Militärs in politischen Übergangsprozessen», Samstag, 21. Februar 2026, 09:15 – 12:30 Uhr, Zürich, Hotel Glockenhof, Sihlstrasse 33 (siehe Flyer im Anhang).
  • Anmeldeschluss: 16.02.2026 [www.gms-reisen.ch/anmeldung-an-tagungen/ ]

Wir laden Sie ebenfalls ein, sich folgenden Termin vorzumerken:

  • Samstag, 30. Mai 2026, in Bern zu unserer Generalversammlung, verbunden mit Vorträgen zum Thema «Vor 550 Jahren: die Burgunderkriege».
  • Die Einladung wird Ihnen zu gegebener Zeit zugestellt.

Sie können uns auch auf unserer Website www.ashsm-svmm.ch folgen.

Wir wiederholen unseren Aufruf an Freiwillige, den Vorstand zu verstärken. Vielen Dank für Ihr Engagement!

Wir wünschen Ihnen einen schönen Winter und mehr Gelassenheit für unsere Welt!

Wir freuen uns darauf, Sie zu treffen.

Mit freundlichen Grüssen

Im Namen des Vorstandes:

Dominique Andrey, Korpskommandant aD